Was Sie über Bleaching wissen sollten

Was Sie über Bleaching wissen sollten

Professionelles Bleaching für strahlend weiße Zähne

Wir sind umgeben von Schönheitsidealen. Eines davon sind strahlend weiße Zähne – doch wieso eigentlich strahlend weiß? Weiß steht nicht nur für Reinheit und Perfektion, sondern kann auch für Jugendlichkeit stehen.[1] Mit zunehmendem Alter verdunkelt sich nämlich die Zahnfarbe. Daher sind strahlend weiße Zähne zum angestrebten Schönheitsbild und Bleaching ist zu einer der häufigsten Behandlungen in der kosmetischen Zahnmedizin geworden.

Damit Sie zu diesem beliebten Thema bestens informiert sind, stellen wir Ihnen hier die wichtigsten Fakten zum Thema Bleaching vor.

Eine kurze Begriffserklärung

Was ist Bleaching? Das Wort „bleaching“ kommt aus dem Englischen und bedeutet „bleichen“. Beim Bleaching handelt es sich um eine Methode, die Zahnfarbe aufzuhellen. Mit Mitteln um Zähne zu bleichen wurde schon vor Hunderten von Jahren experimentiert, doch erst in den 1980er Jahren kam der Lifestyle-Trend auf, sich die Zähne effektiv zu bleichen, so dass zahlreiche Produkte zur Zahnaufhellung auf den Markt gebracht wurden.

Wieso Bleaching?

Es gibt verschiedene Faktoren, die dazu führen, dass sich die Zähne verfärben und sich die Zahnfarbe verdunkelt. Man unterscheidet dabei zwischen intrinsischen und extrinischen Verfärbungen.

Da Zähne eine wichtige Rolle im Erscheinungsbild spielen und Verfärbungen nicht gerne gesehen sind, entscheiden sich viele für eine Zahnaufhellung. Manchmal ist nach einem zahnärztlichen Eingriff Bleaching nötig, um bei einem durch die Behandlung verfärbten Zahn die ursprüngliche Zahnfarbe wiederherzustellen.

Was gilt es vor einer Bleaching-Behandlung zu beachten?

Bevor Sie sich für eine Bleaching-Behandlung entscheiden, sollten Sie für ein Check-Up zum Zahnarzt gehen. Dieser stellt fest, ob Ihre Zähne gesund sind. Eine Bleaching-Behandlung durchzuführen, wenn Erkrankungen der Zähne vorliegen, ist nicht ratsam. Außerdem stellt der Zahnarzt fest, welche Verfärbungen vorliegen, um die passende Behandlungsmethode für Sie zu finden und um den Unterschied zwischen vorher und nachher vergleichen zu können. Vor einer Zahnaufhellung sollten Ihre Zähne außerdem professionell gereinigt werden. Wenn Sie eine Krone, Brücke oder Füllungen besitzen, kann an diesen Stellen keine Aufhellung erfolgen.

Es gibt zwei verschiedene Arten des Bleachings, wobei jede Methode ihre Vor-und Nachteile hat:


1. In-Office Bleaching/ Chair Side Bleaching/ Power Bleaching

Beim In-Office Bleaching wird die Bleaching-Behandlung in der Praxis professionell von einer Zahnhygienikerin durchgeführt. Bei dieser Behandlung sind die Ergebnisse schon nach einigen Stunden sichtbar, da die verwendeten Mittel hochkonzentriert sind. Die Kosten für diese Leistung werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen!

Vorgehensweise:

1

Die passende Wirkstoffkonzentration für Sie wird ermittelt.

2

Da es sich um eine hohe Wirkstoffkonzentration handelt, wird ein Spezialgel oder eine Paste aufgetragen, um das Zahnfleisch während der Prozedur zu schützen. Mithilfe von Klammern wird der Mund während des Bleichvorgangs offen gehalten und die Lippen werden dadurch geschützt.

3

Das Bleichgel wird aufgetragen und wirkt für eine viertel bis halbe Stunde ein. Manchmal wird Licht eingesetzt, um den chemischen Prozess zu aktivieren. Die Prozedur wird so lange wiederholt, bis das gewünschte Ergebnis vorliegt.

4

Die Zähne werden mit Fluorid nachbehandelt, damit sie nach der Behandlung nicht zu empfindlich sind.

2. Home Bleaching

Beim Home Bleaching werden die Zähne unter ärztlicher Anleitung selber zu Hause gebleicht. Für diese Methode wird eine Kunststoffschiene angefertigt, die entweder tagsüber oder nachts getragen wird, während das Mittel auf den Zähnen wirkt. Die Schiene wird dabei 1-2 Wochen lang getragen. Mit dieser Methode können langanhaltende Ergebnisse erzielt werden, allerdings muss die Schiene dazu konsequent getragen werden.

Es gibt zahlreiche frei verkäufliche Mittel (Bleaching Streifen, Bleaching Pens etc.) mit denen man völlig selbstständig die Zähne zuhause bleichen kann. Allerdings sind manche Produkte nur mit Vorsicht zu genießen. In jedem Fall sollten Sie zu einem Check-Up und einer professionellen Zahnreinigung gehen, bevor Sie mit der Behandlung anfangen.


Für wen ist Bleaching NICHT geeignet?

Schwangere, Patienten mit Karies, Parodontitis oder freiliegenden Zahnhälsen sollten sich keiner Bleaching-Behandlung unterziehen.

Welche Substanzen werden zum Bleichen verwendet?

Bleaching-Substanzen bestehen aus Karbamidperoxid kombiniert mit Wasserstoffperoxid, wobei die Konzentration je nach Art der Behandlung variiert. Zusätzlich werden manchmal verschiedene Lichtquellen (UV, Infrarotlicht) genutzt, um die Bleichstoffe zu aktivieren.

Welche Nebenwirkungen können auftreten?

Durch das Bleaching können die Zähne empfindlicher werden. Beim In-Office Bleaching versucht man dem durch das Auftragen von Fluorid entgegenzuwirken. Weitere Nebenwirkungen können Mundtrockenheit und Irritation des Zahnfleisches sein. Wenn zur Aktivierung der Bleichstoffe UV-Licht genutzt wird, kann es zu Schädigungen der Haut kommen.

Wie lange halten die Ergebnisse?

Nach der Behandlung dunkeln die Zähne noch etwas nach. Je nach Behandlungsmethode und Lebensgewohnheiten können die Zähne sich auch schneller verfärben. Rauchen gilt es in der ersten Zeit nach der Behandlung zu vermeiden, da sich die Zähne dadurch schneller verfärben und das schöne Endergebnis verfälscht wird.

Gerne können Sie bei uns vorbeischauen und mehr über eine Bleaching-Behandlung erfahren. Wir beraten Sie gerne!

Quellenangabe:

[1] Khalid, Abeer and Carlos Quiñonez (2015). „Straight, white teeth as a social prerogative“. Sociology of Health & Illness. 37.5: 782-796

089 383912-0
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